Dienstag, 27. August 2013

Durchgelesen #02 - Chicagoland Vampires - Frisch gebissen von Chloe Neill

Chloe Neill, im Süden der USA geborgen, lebt nun mit Mann und Hunden im Mittleren Westen. Wenn sie nicht Merit's Geschichten zu Papier bringt, vertreibt sie sich die Zeit mit Backen, Arbeiten und das Internet nach guten Rezepten und großartigen Grafikdesigns durchforsten. Mit ihren Debütwerk Chicagoland Vampires konnte sie direkt einen Erfolg verbuchen und schreibt auch munter weiter. Zur Zeit arbeitet sie aber auch noch an einer weiteren Fanatsy-Serie. 

Chicagoland Vampires - Frisch gebissen handelt von der Doktorandin Merit, welche eines Nachts auf dem Universitätsgelände von einem Vampir überfallen wird, mit der Absicht sie zu töten. Ein zweiter Vampir taucht auf und rettet ihr das Leben, indem er sie ebenfalls unsterblich macht. Merit ist wenig begeistert von der ungewollten Wandlung und es wird noch schlimmer, als sie herausfindet, dass ihr vermeintlicher Retter, Ethan Sullivan, der Meister des Hauses Cadogan ist. Nun wird von ihr erwartet, sich dem Haus und dessen Meister zu unterwerfen und zu dienen. Dies entspricht jedoch so gar nicht ihrer Art.. Zur gleichen Zeit werden die Vampirhäuser beschuldigt an einer Reihe von Morden beteiligt zu sein. Mehr Probleme häufen sich für Merit an.

Ein Title aus der Kategorie Books that I'm embarrassed to admit it loved. Davon wird es in Zukunft vermutlich auch mehrere geben, da die Reihe Chicagoland Vampires bereits 9 Bände vorzuweisen hat (#07 erscheint im Dezember auf deutsch) und auch zwei Side-Storys sind angekündigt, ebenso wie Band 10.


Das Buch selbst habe ich bereits seit ein paar Jahren, jedoch noch nie zuvor gelesen, da ich eigentlich kein Fan der Auswirkungen des Twilight-Hypes bin. Da es aber ein Geschenk meiner Schwester war - auch wenn sie sich nicht mehr daran erinnern kann - und ich die Zeit bis Saphirblau (Nachfolger von Rubinrot) totschlagen musste, nahm ich mir dieses Buch zur Hand. Ich brauchte 4 Leseeinheiten für die 425 Seiten, da es sich unglaublich gut liest. Und ich muss gestehen, ich liebe Merit und den Sarkasmus, den sie versprüht. Positiv ist auch anzumerken, dass die Vampire in der Sonne nicht glitzern, sondern tatsächlich verbrennen. Zudem sind sie generell eher so wie man sich Vampire vorstellt - schön, arrogant, organisiert und, obwohl sie sich der Öffentlichkeit gestellt haben, dennoch unter sich. Nicht wie Dracula, aber auch - und ich danke Gott dafür - nicht wie Edward.

Es liegt vermutlich einfach daran, dass ich auf den ganzen Fantasy-Scheiss stehe und sowieso ein Mensch bin, der leicht zu begeistern ist, aber ich mag diese Buch wirklich sehr und werde mir auch alle weitere zu Chicagoland Vampires lese, was ich in die Finger bekommen kann.